Dienstag, der 29.07.2014 10:40 Uhr.
Hausmodernisierung - Energie und Geld sparen
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Ein neuer Heizkessel, bessere Dämmung der Außenwände oder des Daches - auch wenn diese Maßnahmen viel Geld kosten, sind sie für Hausbesitzer durchaus lohnend. Denn dadurch sinkt der Energiebedarf und das zahlt sich langfristig aus.
 
Investitionen in energiesparende Dämmung oder Heizungen kosten leicht mehrere tausend Euro, aber lohnen sich. Modellrechnungen der Stiftung Warentest zeigen in der Zeitschrift FINANZtest, dass sich der Energiebedarf in einem Haus oft um 70 Prozent mindern lässt. Mit welchen Maßnahmen sich bei der Hausmodernisierung viel Energie sparen lässt und wie man günstige Kredite und Zuschüsse bekommt, erläutert die September-Ausgabe der FINANZtest.

Die meisten Häuser in Deutschland gehören zu den 20-Liter-Häusern: Pro Quadratmeter Wohnfläche verbrauchen die Bewohner 20 Liter Heizöl oder 20 Kubikmeter Gas. Ein modernes energieeffizientes Haus kommt heute mit sieben Litern aus.

Nicht nur der Klimaschutz ist für viele ein Grund, über Energiesparmaßnahmen nachzudenken, sondern vor allem der eigene Geldbeutel. Wer 3.650 Liter Heizöl im Jahr tanken muss wie die Familie im Musterbeispiel, zahlt dafür zurzeit knapp 2.000 Euro. Bei einer jährlichen Preisssteigerung von fünf Prozent kommen so in 20 Jahren über 60.000 Euro zusammen. Technisch möglich ist heute in solchen Fällen eine Minderung des Energiebedarfs von 70 bis 80 Prozent. Dafür ist allerdings eine Rund-um-Dämmung des Hauses inklusive neuer Heizung notwendig, und das kostet schnell 40.000 Euro und mehr. Aber auch mit einzelnen Maßnahmen lässt sich viel erreichen. Wenn zum Beispiel noch ein alter Heizkessel im Keller steht, ist seine Erneuerung meist eine Investition, die sich am schnellsten bezahlt macht.