Samstag, der 19.05.2012 10:21 Uhr.
Förderprogramm "Klima Plus Saar"
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Das Saarland fördert Vorhaben zur Energieeinsparung, zur rationellen Energienutzung und zur Marktdurchdringung mit erneuerbaren Energien in privaten Haushalten, Vereinen, Unternehmen und Kommunen.
 
klimaplussaar Durch Klimaveränderungen entstehen global und regional große Schäden für Mensch und Natur. Für das Saarland haben Experten bis 2050 eine Klima-Last von 20 Milliarden Euro ermittelt. Hauptursache ist der CO2-Anstieg in der Atmosphäre. Die globale Klimaschutz-Strategie heißt Minderung des CO2-Ausstoßes, in den EU-Staaten um 40 % bis 2020 (gegenüber 1990), im Saarland um 80 % bis 2050. CO2-Minderung wird durch kohlenstoffarme Technologien erreicht, hauptsächlich durch den Einsatz erneuerbarer Energien und die Steigerung der Energieeffizienz in allen Wirtschafts- und Lebensbereichen.

Klimaschutz ist das Leitmotiv in allen relevanten Handlungsfeldern des MUEV: in der Energiepolitik, Verkehr, Forstwirtschaft, Landwirtschaft, Abfallwirtschaft,  Bauen und Wohnen. Die Landesregierung betreibt dazu eine systematische Landesentwicklungsplanung, orientiert die Ordnungspolitik am Klimaschutz, unterstützt den Technologietransfer in der Wirtschaft, motiviert Privathaushalte, Kommunen und Unternehmen durch ihre öffentliche Vorbildfunktion und koordiniert die Informations- und Beratungsangebote.

Vor allem wird die Förderpolitik an mehr Klimaschutzeffizienz ausgerichtet. Das neue Programm Klima Plus Saar setzt deshalb folgende Impulse:

  • Die Städte und Gemeinden in ihrer strategischen Klimaschutz- und Energieplanung unterstützen.
  • Nur wer systematisch plant, erreicht technisch und auch politisch bei den Bürgerinnen und Bürgern die höchsten Wirkungsgrade.
  • Mit mehr Energieeffizienz den Wärmebedarf und damit die Heizungskosten senken.
  • Die Energie, die gar nicht erst benötigt wird, muss auch nicht erzeugt  werden.
  • Den Erneuerbaren Energien mehr Marktanteile sichern.
  • Ziel der Landesregierung ist es, bis 2020 den Anteil der Erneuerbaren Energien im Stromsektor auf 20 Prozent gegenüber 2009 zu verfünffachen.
  • Technische Innovation anregen.
  • Pilot- und Demonstrationsvorhaben sollen damit auf Marktreife und Breitenanwendung getestet werden.