Donnerstag, der 23.02.2012 01:08 Uhr.
Hält Ihr Brennwertkessel, was er verspricht?
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Sie haben einen Brennwertkessel? Dann können Sie beim Energieträger Gas bis zu 11% mehr Heizwärme aus dem Brennstoff holen als konventionelle Kessel. Brennwertgeräte nutzen zusätzlich Kondensationswärme aus dem Abgas und sind deshalb besonders effizient. Doch was auf dem Prüfstand eine Tatsache ist, sieht im Heizungskeller daheim oft anders aus. Arbeitet Ihr Brennwertkessel optimal? Dieser Frage gehen die Energieberater der Verbraucherzentrale mit dem neuen Brennwertcheck auf den Grund.

VZ SaarWichtigste Messgröße ist dabei die vom Heizkessel erzeugte Kondensatmenge. Ist es viel, dann nutzt das Gerät die Energie des Brennstoffs gut; kommt nur wenig oder gar kein Kondensat aus dem Gerät, wird Heizenergie verschenkt. Die Energieberater betrachten aber bei ihrem Besuch noch andere Aspekte. Unter anderem, ob die Heizleitungen ordentlich gedämmt sind, ob die Regelung vernünftig eingestellt ist, ob die Anlage hydraulisch abgeglichen ist.

Für die Überprüfung des Brennwerteffekts sind zwei Termine im Heizungskeller notwendig. Beim ersten Termin wird die Kondensatleitung in einen Auffangbehälter geführt und ein Messgerät installiert, das am nächsten Tag ausgelesen wird. Anschließend erhalten die Ratsuchenden einen Kurzbericht zur Optimierung ihrer Heizungsanlage.

Der Brennwertcheck wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie gefördert. Der Kostenanteil für den Verbraucher beträgt 30 €.

Verbraucher, die dieses neue Winterangebot der Verbraucherzentrale in Anspruch nehmen möchten, können sich telefonisch unter 0681 50089-15 bzw. 06898 933996-0 anmelden. Die Energieberater der Verbraucherzentrale stehen auch sonst für alle Fragen rund um die Energieeinsparung und die energetische Gebäudesanierung in einem persönlichen Gespräch zur Verfügung.