Samstag, der 19.05.2012 10:13 Uhr.
Thermografie-Saison startet
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Gebäudesanierer kennen keinen Winterschlaf. In den anstehenden kalten Nächten von Herbst und Winter können wieder Thermographien gemacht werden.. Für eine gute Thermografie sind Temperaturen von 8°C oder weniger, leichter Wind oder Windstille und wenig bis überhaupt keine Niederschläge optimal. Diese Bedingungen sind im Saarland etwa ab Ende Oktober bis Ende April anzutreffen.
 
Mit einer Thermografie kann man erkennen, ob und wenn ja wo an einem Haus noch Potenzial zur Einsparung von Energie vorhanden ist. Hierfür ist es neben der niedrigen Außentemperatur notwendig, dass das Gebäudeinnere auf mindestens 18°C aufgeheizt ist. Nur so entsteht ein ausreichender Wärmefluss, der auf einer Thermografie dargestellt werden kann. Die Infrarotaufnahmen verraten, an welchen Stellen die Heizwärme das Haus verlässt. Diese Flächen erscheinen auf den Bildern in der Regel rot. Typische Schwachstellen sind einfachverglaste Fenster, ungedämmte Dachgauben, Heizkörpernischen oder Rollladenkästen. Kühle Flächen, also Flächen, über die wenig Wärme aus dem Innern des Gebäudes verloren geht, erscheinen in blau bis violett. Die thermografischen Aufnahmen sind so eine gute Grundlage, um ein begrenztes Sanierungsbudget optimal auf alle Schwachstellen am Haus aufzuteilen. Schlecht geplante und aus Kostensicht ineffiziente Sanierungen lassen sich mit einer Thermografie vermeiden.
 
„Ich kann allen Gebäudebesitzern empfehlen, sich ein Bild zu machen, wo die energetischen Schwachstellen der Gebäudehülle ihres Hauses sind, wo Wärme ungewollt das Haus verlässt. Denn hier geben Thermographien erste Anhaltspunkte“, sagt Dipl.-Ing. Volker König.