Freitag, der 25.04.2014 10:01 Uhr.
Gebäudethermografie
PDF Drucken E-Mail
Die Gebäudethermografie ist ein bewährtes Verfahren, um Energieverluste und Schwachstellen am Bau optisch sichtbar zu machen. Durchgeführt wird die thermografische Untersuchung mit einer hochauflösenden Infrarot-Wärmebildkamera. Sie erhalten gesicherte Informationen über Energieverluste und können gezielt Maßnahmen einleiten.
Einsatzgebiete der Gebäudethermografie:
  • Erkennen von Wärmebrücken (z.B. Rollladenkästen)
  • Lokalisieren von Leitungen und Leitungsleckagen (z.B. Fußbodenheizung)
  • Qualitätsüberwachung von energierelevanten Baumaßnahmen (Wärmedämmung, Fenster etc.)
  • Überprüfen durchfeuchteter Flachdächer
  • Unterstützung von Luftdichtigkeitsprüfungen
  • Lokalisierung verdeckter Konstruktionselemente (z.B. Stahlträger, Fachwerk)
  • Erkennen von Durchfeuchtungen
Voraussetzung für eine Außenthermografie ist eine Temperaturdifferenz zwischen innen und außen ≥ 10 K über einen Zeitraum von wenigstens 12 Stunden. 
Die Auswertung der Thermogramme erfolgt in dem vom Kunden gewünschten Umfang. Die Analyse wird unterstützt durch eine leistungsfähige thermografische Software.
Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) fördert im Rahmen der "Energiesparberatung vor Ort " die Integration thermografischer Untersuchungen in eine Energiesparberatung mit einem Bonus in Höhe von 25 Euro pro Thermogramm, aber höchstens mit 100 Euro.