Donnerstag, der 23.02.2012 00:56 Uhr.
Den Bedürfnissen Gestalt geben
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Die in Deutschland geltende DIN 18025 "Barrierefreies Bauen" beinhaltet neben dem Bauen für Behinderte auch Empfehlungen zum Bauen für Ältere und Kinder - es geht darin also nicht allein um rollstuhlgerechtes, sondern insgesamt um "menschenfreundliches" Bauen für alle Gruppen unserer Gesellschaft.

Jeder von uns weiß, dass die Menschen immer älter werden. Aber die wenigsten machen sich Gedanken darüber, wie und wo sie diese Lebensphase verbringen werden:
  • dass eine altersgerechte Wohnung bestimmte Anforderungen erfüllten sollte
  • dass das eigene Haus nach dem Auszug der Kinder oft zu groß ist
  • dass es je nach Anforderungen neben Altenheimen auch Pflegeheime, Wohnstifte, Senioren-WGs oder Formen des Betreuten Wohnens gibt

"Man kann die Zukunft planen, ohne sie sich zu verbauen"
Otto Koloman Wagner (1841-1918), Architekt
Der Wunsch, in den eigenen 4 Wänden alt zu werden, steht dabei an erste Stelle. Gerade im eigenen Haus stehen einem alle Möglichkeiten offen. Damit ist nicht nur der altersgerechte Umbau des Bades gemeint, sondern auch die bauliche Anpassung des ganzen Gebäudes: Man kann es z.B. in 2 voneinander unabhängige Wohnungen unterschiedlicher Größe aufteilen, wobei eine Einheit bereits rollstuhlgerecht konzipiert ist. Eine Einheit kann vermietet oder für (pflegebedürftige) Familienangehörige vorgesehen werden.

Es fällt leichter, sich auf mögliche Veränderungen einzustellen, wenn man sich rechtzeitig darüber Gedanken macht. Und nur dann können Sie auch sicher sein, dass dies nach Ihren eigenen Vorstellungen geschieht.

Vielleicht ist gerade jetzt der richtige Moment dazu, die Rahmenbedingungen für einen angenehmen ("barrierefreien") Lebensabend zu schaffen - einfach, weil es Ihnen wichtig ist.

Leider sind unsere Seiten noch nicht barrierefrei - aber wir arbeiten daran.