Samstag, der 19.05.2012 09:54 Uhr.
"Maschinelles“ Lüften contra Schimmelbildung
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Die geforderte Senkung des Energiebedarfs von Wohngebäuden zwingt zur Reduktion der Lüftungswärmeverluste und damit zur einer dichten Bauweise der Gebäude. Dieser Standard wird durch die heutige Bauweise zuverlässig erreicht.

Doch nur durch Einflussnahme der Nutzer, nämlich durch Lüftung der Wohnräume wird sichergestellt, dass es nicht zur Schimmelbildung kommt. Wegen der stetig steigenden Energiepreise versuchen viele Nutzer über verringerte Fensterlüftung Energie und somit Nebenkosten zu sparen, mit dem Resultat, dass in diesen Fällen der notwendige Mindestluftwechsel nicht erreicht wird.

Besonders im sanierten Geschosswohnungsbau, wo die Nutzer meistens wenig Interesse an der Werterhaltung der Bausubstanz haben, ist die Gefahr der Schimmelpilzbildung besonders hoch. Der Trend zur Verringerung des Energiebedarfs wird sich fortsetzen. Viele Bauherren entscheiden sich bereits heute für einen Standard, der die gesetzlichen Anforderungen übertrifft.

Dies wird durch ein gesteigertes Umweltbewusstsein, hohe Energiepreise und Fördermassnahmen bewirkt. Es werden immer mehr 3-Liter-Häuser und Passivhäuser gebaut. Diese Gebäudetypen sind jedoch ohne eine mechanische Lüftung mit Wärmerückgewinnung nicht bewohnbar.

Aber nicht nur der energetische Aspekt und der Bautenschutz beeinflussen die Entscheidung eines Bauherrn für eine maschinelle Lüftungsanlage. Der höhere Komfort durch eine zugfreie Lüftung und die Möglichkeit zur effizienten Filterung der Aussenluft führt insbesonders bei allergie-geplagten Personen zur Entscheidung für eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung.